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Gemeinde Langensendelbach  |  E-Mail: verwaltung@langensendelbach.de  |  Online: http://www.langensendelbach.de

Geschichte - Von der Reformation zur Säkularisation

Frühe Neuzeit
Dorfkirche 1907

1500 Gründung des "Fränkischen Reichkreises" durch Kaiser Maximilian I. Die Hochstifte Bamberg, Würzburg und Eichstätt schließen sich mit den beiden Fürstentümern der Markgrafen von Kulmbach und von Ansbach zusammen. 

 

1525 Bauernaufstand auch in der Hofmark Neunkirchen-Schellenberg. Das Kloster Neunkirchen wird zerstört. Heinrich III. Wurfbein aus Langensendelbach ist zu dieser Zeit Probst des Chorherrenstifts. 

 

1552 Das Augustiner-Chorherrenstift in Neunkirchen löst sich auf. Die Einnahmen des Klosters aus seinem Zehntrechten fließen später der Stiftung des Priesterseminars zu. 

 

1553 Krieg des Markgrafen Albrecht Alkibiades. Zerstörung von Effeltrich und Langensendelbach. Bau einer Friedhofsbefestigung von 96 Fuß Länge, 6 Meter Höhe und 3 Ellen Dicke. Um die Befestigungsanlage verläuft ein Wassergraben, der später zur Fischzucht genutzt wird. Bereits zu Beginn des 18. Jhds. werden Teile der Anlage abgetragen. 

 

1573 "schenckstatt" in Langensendelbach erwähnt.

 

1577 Das Amt Neunkirchen und das Amt Marloffstein werden künftig gemeinsam verwaltet. 

 

1611 Langensendelbach wird im Zuge der Neuorganisation des Bistums selbständige Pfarrei mit eigenen Pfründen. Zur Pfarrei zählen später : Marloffstein, Adlitz, Atzelsberg, Bräuningshof, Schneckenhof, Igelsdorf und das auf Langensendelbacher Grund gelegene Bahnhofsgebäude in Baierdorf, dessen Bewohner noch 1863 zur Pfarrei Langensendelbach gehörten. 

 

1611 Ein "Gemeinschmied" Hans Teufel arbeitet in Langensendelbach 

 

1613 Der Messner und Bader Hans Beck unterrichtet seine "Schüler" (Meßdiener) 

 

1613 Erster Bäcker Langensendelbachs wird erwähnt "Hans Neidhard Beck" 

 

1618-1648 Dreißigjähriger Krieg: Franken ist besonders in den Jahren 1630-1634 von den kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen.

 

1623-1633 Fürstbischof G.J.G. II Fuchs von Dornheim läßt in Bamberg über 600 Personen als "Hexen" hinrichten. 

 

1632-1634 Im Hochstift wütet zusätzlich die Pest. Die Dörfer sind verödet, die Äcker liegen brach. ( Weitere Pestjahre : 1348-1350, 1425, 1584, 1647 ). 

 

1647 Ein Schulhaus wird in den Kirchenrechnungen erwähnt, ebenso ein "Schulmeister" Hans Müller. 

 

1655 Amt Neunkirchen und Amt Marloffstein werden zu einem Oberamt zusammengefaßt. Sitz des Oberamtes ist Schloß Marloffstein. 

 

1654-1655 Das alte Schulhaus ist abbruchreif. Errichtung des zweiten Schulhauses innerhalb der Wehrmauer. Dieses dient bis 1856 als Schule. 

 

1688-1711 Die Langensendelbacher Pfarrprovisoren wohnen in Marloffstein.

 

1706 Konrad Ruppert, langjähriger Heiligenpfleger in Langensendelbach, stiftet dem Gotteshaus St. Peter sein Gut, damit aus dessen Erlös ein Pfarrhaus gebaut werden kann. 

 

1708-1709 Das Pfarrhaus wird gebaut. 

 

1714 Kurz vor seinem Tod vererbt Konrad Ruppert sein gesamtes Vermögen der Kirche, um eine Vergrößerung des Gotteshauses zu ermöglichen. 

 

1718 Umbau der Kirche. Der Turm wird 1753 erneuert.

 

1735-1736 Erste Orgel im Gotteshaus. 

 

1763 Andreas Maul : erster Schulmeister in Langensendelbach mit "Anstellungsdekret" der Diözese Bamberg 

 

1756-1763 "Siebenjähriger Krieg" zwischen Österreich und Preussen, unter dem auch die Bewohner des Oberamtes Neunkirchen-Marloffstein zu leiden haben. 

 

1796 Französische Heere rücken plündernd und zerstörend in Franken ein. 

 

um 1800 Pfarrer Püls aus Langensendelbach leitet als Vorstand der "Fortbildungsanstalt des Distrikts" im Pfarrhaus Fortbildungsveranstaltungen für Dorfschullehrer der Umgebung. 

 

1800 Zweiter Angriff der Französischen Heere

 

1801 Friede von Luneville. Die von den Franzosen eroberten linksrheinischen Gebiete müssen an Napoleon abgetreten werden. Zum Ausgleich erhalten deutsche Fürsten rechtsrheinische Gebiete. 

 

Quelle: Am Schlangenbach zwischen Seewiesen und Sandäckern

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